Montenegro

Wien. Atemberaubende Gebirgsmassive, stille Seen, tiefe Urwälder, ursprüngliche Fischerdörfer, malerische Küstengebiete und lebendige Kulturstädtchen bieten in dem gastfreundlichen „Land der Schwarzen Berge“ das ganze Jahr über beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub. 2008 wird Montenegro, das sich vom Geheimtipp zum beliebten Ferienland mausert, auf der Lonely Planet Blue List unter den „must see“-Ländern angeführt. Insgesamt konnte Montenegro in den ersten zehn Monaten 2007 bereits 1.100.000 Gäste – 16.000 davon aus Österreich – verzeichnen; das entspricht einem Plus von 19% im Vergleich zum selben Zeitraum des Jahres 2006. Mit sieben Mio. Übernachtungen erzielte das Land ein sattes Wachstum von 22% – „die beste saisonale Entwicklung der letzten 20 Jahre“, erläutert Predrag Nenezic, Minister für Tourismus und Umwelt, der für 2007 im Tourismussektor Einnahmen von 500 Mio. € erwartet. Das WTTC prognostiziert bis zum Jahr 2016 einen Anstieg des Tourismusanteils am gesamten Bruttoinlandsprodukt auf 1,5 Mrd. €, was knapp 22% entsprechen würde – etwa jeder vierte Arbeitsplatz wird dann im Tourismus generiert.

Ökologischer Staat

Als erstes Land weltweit definiert sich Montenegro gemäß seiner Verfassung als „ökologischer Staat“. Die Regierung des jüngsten EU-Mitglieds hat erkannt, dass den feinen Querverbindungen von Tourismus und intakter Umwelt in Zukunft eine entscheidende Rolle zukommt: Deshalb steht Nachhaltigkeit im Zentrum der Tourismusagenda. Predrag Nenezic, Minister für Tourismus und Umwelt, betont: „Der Begriff Nachhaltigkeit bedeutet für jeden etwas anderes. Für Montenegro heißt es, dass Tourismusprojekte zu Land und Leuten passen müssen und keinesfalls unsere kostbare, einzigartige Natur schädigen dürfen.“ 2008 konzentriert sich die Nationale Tourismusorganisation besonders auf naturbasierte Angebote. Rund 6.000 km Wander- und Radwege – die montenegrinische Bergtour „Juwel der Adria“ wurde 2007 vom National Geographic Traveler-Magazin als eine der 50 „Tours of a Lifetime“ geadelt – stehen zur Erkundung des an Naturschönheiten so reichen Landes bereit.

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Ein ungeschliffener DiamantDie neue Perle an der AdriaWahlen in Montenegro: Licht über den schwarzen Bergen

Kloster im Fels

Das Land hat eine erstaunlich breite kulturelle Vergangenheit. Davon ist nur sehr wenig bekannt. Es gibt kaum einen Ort in Montenegro, der nicht Zeugnis einer kulturreichen Geschichte abgelegt - und sei es nur bescheiden. Viele aber lohnen, dass man eigens hinfährt.

So finden Sie in Risan an der Bucht von Kotor das bedeutendste römische Mosaik weit und breit: Die Darstellung des Gottes Hypnos aus dem 2. Jahrhundert.

In Perast sind es Barockpaläste, welche die glorreiche Vergangenheit der Stadt bezeugen. Ein 55 Meter hoher Glockenturm der Pfarrkirche des Heiligen Nikolaus aus dem 15. Jahrhundert ragt in den Himmel des Städtchens, das heute unter Denkmalschutz steht. Vor Perast liegen die beiden Inseln “Heiliger Georg” und “Madonna vom Felsen” in der Bucht von Kotor. Die Kirche der Felsmadonna mit ihren hellblauen Kuppeln ist wie mit der Insel zusammengewachsen. Ihre Existenz verdankt sie einem Marienbild, das Fischer vor Jahrhunderten an dieser Stelle auf einem Riff fanden. Hier kann man auch zahlreiche Werke des Barockmalers Tripo Kokolja (1661 -1713) sehen.

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Ein Dorf als Hotel

Tourist

Ein Plus von 19 Prozent – das kann sich sehen lassen! Denn: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden fast 1,1 Millionen Touristen in Serbien registriert, die gut 3,5 Millionen Übernachtungen buchten. Mit diesen Zahlen bestätigt die Nationale Tourismus Organisation Serbiens den Wachstums-Trend der Vorjahre. Für die Monate Januar bis Juni zählten die Touristiker 791.109 einheimische und 296.444 ausländische Gäste. Im ersten Halbjahr 2007 buchten diese rund 3,5 Mil-lionen Übernachtungen – dabei lag der Anteil der einheimischen Nächten bei über 2,8 Millionen und der ausländischen bei 637.053. Inländische Gäste realisierten den Löwenanteil und haben ausgeprägte Vorlieben: 37 Prozent der Buchungen erfolgten in den Skizentren (etwa Zlatibor sowie Kopa-onik), gefolgt von den im Ausland noch weniger bekannten serbischen Kurorten, auf die die Wahl von 32 Prozent aller Nächtigungen fiel. Ausländische Gäste buchten dagegen gut 63 Prozent der Übernachtungen in größeren Städten.

Der beliebteste Ferienort der Serben war die Bergregion um Kopaonik, wo bis zur Jahresmitte 268.746 Übernachtungen realisiert wurden – ein Plus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ihm folgten Belgrad, Vrnjacka Banja und Zla-tibor.

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Montenegro - Die neue Perle an der AdriaDie neue Perle an der AdriaTage des europäischen Kulturerbes

Montenegro

In einer öffentlichen Ausschreibung konnte sich Tiscover gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen. Der Auftrag umfasst Buchungstechnologie, Webdesign und Vermarktung.

Montenegro blickt als jüngste Republik Europas und aufstrebende Tourismusdestination an der Südadria auf eine rasante Entwicklung zurück. Schnell und einstimmig wurde jetzt auch der Auftrag für das neue Tourismusportal vergeben: Tiscover ging unter internationaler Beteiligung als Sieger der im Frühjahr initiierten Ausschreibung hervor.

Gesamtauftrag erfordert viel Know-how
Tiscover wurde mit dem Aufbau des Ländersystems (Destinationsmanagement-System) und der Gestaltung des neuen montenegrinischen Tourismusportals betraut. Tiscover konnte bei allen Ausschreibungskriterien punkten. Mit der Umsetzung wird sofort begonnen, Fertigstellung und Freischaltung des Tourismusportals von Montenegro ist für März 2008 im Rahmen der weltweit größten Tourismusmesse ITB in Berlin geplant. “Für Tiscover ist dieses Projekt eine tolle Herausforderung in einem aufstrebenden Land und der Einstieg in Südosteuropa.”, meint Tiscover Vorstand Konrad Plankensteiner. “In Montenegro werden Informationen über rund 20 lokale Tourismusorganisationen einschließlich aller Unterkünfte bereit gestellt.”

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Zwischen Montenegro und AlbanienRandale in Mostar und PodgoricaMontenegro feiert einjahrige Unabhangigkeit

Nationalpark Sutjeska

Sutjeska gehört zu den ältesten Nationalparken in Bosnien und Herzegowina. Sutjeska ist wegen dem Partisanensieg über Deutsche bekannt, und da wurde das große steinerne Denkmal, der diesen Sieg würdigt, errichtet.

Der Park hat eine Fläche von 17.500 Hektar von unberühter und wunderschöner Wildnis. Das ist auch Heim von einem der letzten übriggebliebenen Urwälder in Europa, Perućica. Die Buchen, manche von ihnen über 60 Meter hoch, so wie endemischen Schwarzkiefer wachsen auf Bergabhängen, die diesen uralten und einzigartigen Wald beschützen. Den Wasserfall Skakavac kann man von einem Aussichtspunkt aus sehen, denn der 75-Meter- hohe Wasserfall ist im dichten grünen Wald, der das Tal überdeckt, versteckt.

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Unentdeckte Natur auf kleiner FlächeMontenegros wildes KüstengebirgeSehr viel wohlbehütete Natur

Montenegro

Serbien, Teil des neu geschaffenen Staates Serbien und Montenegro, ist den meisten nicht unbedingt für seine unberührte Natur bekannt. Zu Unrecht! Denn in diesem flächenmäßig kleinen Land leben beispielsweise 80 Prozent aller europäischen Vogelarten und hunderte unter Naturschutz stehende Pflanzenarten in noch unentdeckter Natur. Die größte Vielfalt bieten die Nationalparks der Bergregionen.

Am westlichen Rand Serbiens liegt der Nationalpark Tara. Direkt an der bosnischen Grenze und nur einige Stunden von der kroatischen Adriaküste entfernt, bietet er herrliche Touren für Wanderer und Radfahrer. Abseits der Hauptwege kann man den Markierungen des serbischen Alpenvereins zu einem der vielen Aussichtspunkte folgen. Auf 1.000 Metern Höhe werden die Strapazen mit einem herrlichen Panoramablick auf die Drina, der den Nationalpark von Bosnien Herzegovina trennt, belohnt. Und mit etwas Glück erblickt man auch einen der etwa 25 Braunbären, die hier leben und ab und zu zwischen Serbien und Bosnien über der Drina “pendeln”. Weniger scheu sind hingegen die wilden Ziegen des Nationalparks.

Neben dem Naturerlebnis bietet die Gegend für Familien ein reiches Angebot: So kann man mit dem Bummelzug “Cira” aus den 20er-Jahren eine Fahrt bis an die Bergspitze der Tara unternehmen. In einer doppelten Acht und durch 22 Tunnel überwindet der Zug 300 Höhenmeter auf 13 Kilometer Strecke, um bis nach ganz oben auf die Tara zu gelangen.

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Die Zungen des Balkans in der Europäischen UnionActive & ExtremeNatur

Montenegro

Strand mit variablem Komfort
Von Philipp Mäder Die Liegestühle sind ordentlich am Strand aufgereiht, neben jedem ein Sonnenschirm. Dahinter die Strandbar, davor das Meer. Das ist Becici, ein paar Kilometer südlich von Budva, wo alles ein bisschen ruhiger und gesitteter als in Budva selbst ist. Denn hier stehen die 4-Sterne-Hotels. Und neuerdings sogar das einzige 5-Sterne-Hotel Montenegros: das Splendid. Entspre-chend ist in Becici das Publikum. Im Hotel Queen of Montenegro schä-kern die Rentnerinnen bereits am Frühstücksbuffet mit dem jungen Mann, der auf seiner Pfanne eifrig Omelettes brät. «Oh, you are looking good today», ruft er. Die Alten aus England und Frankreich kichern und knuffen sich gegenseitig in die Seite. Abends spielen in der Eingangshalle drei Musiker undefinierbaren Pop, eine Familie spielt Karten, daneben plätschert der Springbrunnen.

Julia, die junge Reiseleiterin aus Österreich, kommt hierher, um ihren Kunden Tagesausflüge nach Kotor oder an den Shkodersee im Süden Montenegros zu verkaufen. Und um mit ihrem Laptop die Mails zu checken. Denn im Hotel Queen of Montenegro gibt es gratis drahtlosen Internetzugang. Das sei der einzige Ort in ganz Budva, sagt Julia. Sonst wohnt sie dort, wo die jüngeren Gäste bevorzugt absteigen: in einem Hotel am Strand, der direkt an die Altstadt von Budva anschliesst. Hier liegen im Sommer die Menschen dicht an dicht. Die meisten kommen aus Montenegro selbst oder aus Serbien.

Abends verwandelt sich die Strandpromenade jeweils in einen Laufsteg. Die bevorzugte Mode sind kurze Röcke und Muskelshirts. In den ruhigeren Ecken gibt es Kleidungsstücke mit einem Bild des wegen Kriegsverbrechen gesuchten Radovan Karadzic zu kaufen. Und aus den Freiluft-Bars dröhnt Turbofolk, die Mischung aus stumpfen Beats und traditioneller Volksmusik. Julia erzählt, wie die von ihr betreuten russischen Gäste mitten in der Nacht aufs Handy anrufen, weil sie einen Streit mit dem Hoteldirektor angezettelt haben. Und sie dann versuchen muss, die aufgebrachten Gemüter zu beruhigen.

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ASI Pilotgruppe MontenegroDurch das Montenegrinische Bergland

Montenegro

Breite Asphaltstreifen, saubere blau-weiße Häuschen, eine Dachkonstruktion mit viel Glas: Der Übergang zwischen dem kroatischen Dubrovnik und Montenegros Küstenstädtchen Herceg Novi ist auf künftige Besucherströme gut vorbereitet. Lastwagen bilden eine kleine Schlange. Pkw und Busse sind schnell abgefertigt. Zwölf Fahrgäste sitzen an diesem Morgen im “Montenegro Express”. Der Bus fährt mehrmals täglich die gut 50 Kilometer zwischen beiden Orten.

Ein Tourist aus Berlin schaut staunend durch das Busfenster auf neue Straßen und Gebäude und genießt die schnelle Abfertigung der Grenzbeamten. Vor zehn Jahren, als der Jugoslawien-Krieg gerade zu Ende war, gab es hier kein Durchkommen. Die Straßen waren schlecht, der Übergang verbarrikadiert. An eine Weiterfahrt zu Montenegros Nachbarn Albanien war nicht zu denken. Heute sind alle Grenzen offen. Eine Tour von Südkroatien nach Montenegro und Albanien im Überlandbus und Sammeltaxi ist problemlos, visafrei und sehr preiswert.

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Höhepunkte MontenegrosMontenegro - Die neue Perle an der AdriaDie neue Perle an der Adria

Budva

Montenegro will durch wirtschaftliche Reformen ein ähnlich hohes Wirtschaftswachstum erreichen wie Estland.

Von Harald Waiglein

Aufzählung Staatsbetriebe sollen verkauft werden.
Aufzählung Hoffnungen liegen auf Tourismus.
Aufzählung Österreichische Firmen bereits sehr umtriebig.

Podgorica. “Wir wollen für ausländische Investoren ähnlich attraktiv werden wie das Baltikum”, sagt Petar Ivanovic, der Leiter der montenegrinischen Investitionsförderungsagentur MIPA. “Unser Ziel ist es, besser zu werden als Estland.”

Es ist ein ehrgeiziges Ziel. Während Estland derzeit rund 10 Prozent Wirtschaftswachstum pro Jahr verbucht, wächst die montenegrinische Wirtschaft heuer voraussichtlich um etwas mehr als 6 Prozent. Allerdings ist das bereits ein gewaltiger Fortschritt: In den Jahren, als Montenegro als Teil Restjugoslawiens auch von den Wirtschaftssanktionen gegen Serbien betroffen war, lag das Wachstum im Schnitt nur bei 2 Prozent.

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Montenegro präsentierte auf dem RDA Workshop in Köln das touristische AngebotRiviera an den schwarzen BergenDie Zungen des Balkans in der Europäischen Union

Montenegro

Russische Urlauber haben den neuen Zwergstaat Montenegro als Urlaubsziel entdeckt - zumal sie für die Einreise kein Visum benötigen. Auch im Immobiliensektor des Landes sorgen die Russen für einen Boom An manchen Tagen packt Diki Kazanegra, den Präsidenten des Tourismusverbandes von Montenegro, die Furcht vor Überfremdung. “Ich habe ein wenig Angst”, sagt er, “dass es in Budva bald nur noch nach Borschtsch riecht und nach Kalinka klingt.” Die Sorge ist begründet. Die Sand- und Kiesstrände rund um das malerische Küstenstädtchen Budva sind das Herzstück des montenegrinischen Tourismus und seit jeher ein beliebtes Ziel für Reisende aus den anderen Teilen des einstigen Jugoslawien.

Doch in letzter Zeit sind es immer häufiger Russen, die ihren Urlaub an diesem Teil der Adria verbringen. Im vergangenen Jahr buchten Gäste aus dem Riesenreich über ein Fünftel der insgesamt 2,2 Millionen Übernachtungen - mit stark steigender Tendenz. Einreise ohne Visum Auf den Straßen und in den Restaurants ist Russisch allgegenwärtig, und auch die Reiseführer in den montenegrinischen Klöstern haben sich auf die Besucher eingestellt. “Die Russen und wir sind Slawen und orthodoxe Christen, das verbindet uns”, sagt ein Reiseleiter an der Uferpromenade von Budva. Doch hinter dem Zustrom verbergen sich wohl eher pragmatische Gründe. “Es ist eben ganz einfach, hierherzufliegen”, sagt Olga Petricevic vom privaten russischen Informationszentrum in Budva. Anders als in den EU-Staaten benötigen Russen für die Einreise nach Montenegro kein Visum. Eine Handvoll großer Pauschalreiseveranstalter hat dafür gesorgt, dass die Zahl russischer Urlauber seit 2000 jährlich um 50 Prozent zunahm.

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» Kalinka an der Adria «Über eine Million Touristen im ersten HalbjahrNeustart eines Klassikers

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